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Steigerung der Lieferantenleistung mit 360°-Informationen (Teil 1)
White Paper | 23/10/2018

Steigerung der Lieferantenleistung mit 360°-Informationen (Teil 1)

Inhalt:

  • Einführung
  • Lieferanten-Onboarding
  • Erhöhung der Datenqualität
  • Case Study: Vitrociset
  • Scorecards für Lieferantenleistungen
  • Fazit

 

EINFÜHRUNG

Um von Kosteneinsparungen profitieren zu können, stützt sich der Einkauf auf eine Reihe von Prozessen, wie Lieferantenevaluierung, strategisches Sourcing und Verhandlungen, mit dem Ziel, die Lieferanten zu identifizieren, die am besten geeignet sind, sämtliche Anforderungen an eine Warengruppe zu erfüllen. Sobald die Verträge abgeschlossen sind, ist die Beschaffung darauf fokussiert, über die Dauer der Geschäftsbeziehung hinweg die besten Ergebnisse mit jedem Lieferanten zu erzielen. Hierfür muss sie Technologien, vertrauenswürdige Informationen und aktives Lieferantenmanagement agil kombinieren.

Die Anforderungen der Unternehmen an die jeweiligen Lieferanten variieren stark nach Branche und Ausgabenkategorie, mit einer Ausnahme: der Transparenz. Die Stakeholder entlang der Supply Chain sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, die Transparenz der gesamten Lieferkette zu erhöhen. Um die komplette Bandbreite der Key Perfomance Indicators (KPI) der einzelnen Lieferanten – wie das relative Risiko, Diversitätsstatus, Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, finanzielle Solidität und Nachhaltigkeit – messen zu können, ist ein transparenter Einblick in die Lieferkette erforderlich. Diese ganzheitliche Transparenz muss nicht nur ständig verfügbar, sondern jederzeit aktuell sein. Die Anforderungen stellen nicht nur eine strategische Herausforderung für die Technologie, sondern auch für die jeweiligen
Informationsquellen dar.

In diesem Whitepaper betrachten wir die Auswirkungen der Implementierung einer 360°-Sicht auf die Lieferantenperformance sowie die langfristige Entwicklung der Lieferantenbeziehung.
• Lieferanten-Onboarding
• Erhöhung der Datenqualität
• Scorecards für Lieferantenleistungen

I. LIEFERANTEN-ONBOARDING

Sobald die Zulieferer ausgewählt und Verträge geschlossen wurden, sollten die Lieferanten umgehend in den elektronischen Beschaffungsprozess integriert und den internen Fachbereichen zur Verfügung gestellt werden. Ein beschleunigtes Onboarding ist daher nicht nur für die Anbieter, sondern auch für die Wertschöpfung und das Steigern von Einsparpotentialen entscheidend.

Diese Maßgaben können mittels Technologie umgesetzt werden. Über eine Lieferantenmanagement-Plattform können Einkauf und Lieferanten zusammen den Onboarding-Prozess beschleunigen und den Aufwand für die Erstellung und die Vollständigkeit jedes Profils aufteilen. Dass die Lieferanten ihre eigenen Stammdaten erfassen und pflegen können, verleiht ihnen eine klare Verantwortung für die Qualität ihres Profils. So können sie jederzeit ihre eigenen Daten auf der Grundlage der aktuellsten Daten und Zertifikate aktualisieren und verwalten.
Der Onboarding-Prozess des Lieferanten ist eine einmalige administrative bzw. "Setup"-Aktivität und stellt damit die Grundlage dar, auf der alle nachfolgenden Transaktionen aufbauen. Auf der einen Seite werden die vielfältigen Qualifikationen oder der Versicherungsstatus eines Lieferanten zum Zeitpunkt der Profilerstellung ordnungsgemäß dargestellt. Auf der anderen Seite müssen Informationen als zukünftige Referenzen auf dem neuesten Stand gehalten werden. Denn nur so kann die Beschaffungsabteilung jederzeit schnell und präzise auf die gesamte Lieferantenleistung reagieren.

Wenn der Einkauf neben dem Lieferanten-Onboarding-Prozess sämtliche Interaktionen abbildet, die während der Vertragslaufzeit stattfinden, kann das Supplier Relationship Management (SRM) dazu beitragen, die Wertschöpfung zu erhöhen und die gesamte Geschäftsbeziehung zu optimieren.

• Mithilfe von automatisierten Onboarding- und Qualifizierungsfragebögen können die gesammelten Informationen standardisiert und der Prozess für alle Beteiligten beschleunigt werden.

• Die Speicherung von strategischen und transaktionsbezogenen Informationen an einem Standort erhöht das Verständnis der Beschaffung für die Leistung des Lieferanten – ein Vorteil, der vor einer Lieferantenbeurteilung oder einem Review-Meeting besonders wertvoll ist.

• Der Zugriff auf eine stets aktuelle Lieferantendatenbank bietet einen zuverlässigen Überblick über die Lieferantenbeziehungen und öffnet die Tür zu erfolgsorientierter Zusammenarbeit in jeder Phase des Beschaffungsprozesses.

So intensiv der Einkauf auch die relevanten Märkte überwacht, sind Lieferanten meist die beste Quelle für ein besseres Verständnis des Beschaffungsmarktes. Angesichts der entscheidenden Rolle, die Lieferanten bei der Erzielung von Wettbewerbsvorteilen spielen, sollte das Onboarding so umfassend und handlungsorientiert wie möglich sein – ein Ziel, das ohne einen sicheren Onboarding- und Managementprozess kaum zu erreichen wäre.

Fortsetzung folgt am Freitag, 26. Oktober 2018!
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Über den Autor
Kelly Barner

Kelly Barner

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